Baby- und Kinderfotografie, Familienfotografie in  Augsburg bio picture
  • Willkommen auf meiner Seite, schön dass Du da bist!

    Kommt mit auf meine Reise und teilt mit mir meine Leidenschaft für Erlebnisse und Fotos.

    Investiert nur in das Beste, in Euch selbst. Schafft Euch Erinnerungen, von denen Ihr Euren Enkeln noch erzählen wollt. Am Ende zählen nicht die materiellen Dinge sondern die Ereignisse in Eurem Leben. Je mehr Erlebnisse, desto höher die Rendite.
    Wie genial ist das denn?

    ... und ich bekomme Herzklopfen, wenn ich Euch bei Euren persönlichen Highlights begleiten und ein Stück Lebensfreude auf Bildern wiedergeben darf.

    Viel Spaß beim Stöbern auf meiner Seite. Ich hoffe, wir lernen uns bald persönlich kennen.

    Herzlichst,
    Eure Karina

Mutter-Tochter Liebe

Vielleicht habt ihr es mitbekommen, dass eine meiner Töchter im Januar mit einem OneWayTicket nach Asien aufgebrochen ist. Der Spruch: Gib Kindern Wurzeln und Flügel traf mich zu dieser Zeit mit allen Konsequenzen. Mein Kind flog davon in die große weite Welt. Wenngleich es mich mit großem Stolz erfüllt hat, so vermisse ich sie doch jeden Tag aufs Neue. Mittlerweile ist sie durch Thailand, Laos, Kambodscha, Malaysia, Sumatra und Bali gereist, um im Moment mit Work & Travel in Australien ihr Glück zu versuchen. Jedenfalls wollte ich mich über das Jahr mit einem Projekt trösten und die Geschichten von anderen Müttern hören.

Simone war eine von diesen Müttern und wir trafen uns am Ufer des Lechs für ein Gespräch über Mutter Freuden und Leiden. Ihre Tochter Luisa ist noch klein, doch die beiden haben die ersten Monate schon so einiges erlebt. Doch lest Ihre Geschichte selbst:

Eine wunderbare Schwangerschaft durfte ich erleben! Ab und an ein ziehen und hier mal ein zwicken, aber im Großen und Ganzen konnte ich sehr zufrieden sein. Ich war bemüht, die ganzen 40 Wochen meinem kleinen Pünktchen eine komfortable Einraumwohnung zu bieten. Wir waren bereits über dem Entbindungstermin, aber mein gutes zureden und der Versuch sie von dieser bunten Welt zu überzeugen, hatte nichts genützt. Die Ärzte entschieden sich aufgrund einiger Komplikationen sie per Kaiserschnitt auf die Welt zu holen.

Wie schön und vertraut doch der erste Schrei eines kleinen Wesens klingen kann. Wegen meiner schlechten Vitalwerte nach dem Eingriff, wurde ich über eine Stunde von meiner Maus getrennt. Ich musste auf die Beobachtungsstation, während mein Baby von der Schwester versorgt wurde. Als Entschädigung wurde die ganze Nacht gekuschelt und auf Mama´s Bauch geschlafen. Schnell waren wir zwei ein eingespieltes Team. Wir hatten einen super Rhythmus und auch das Stillen funktionierte. Ich folgte meinem neu entdeckten Mutterinstinkt und mein Baby dankte es mir. Sie weinte selten und entwickelt sich bis heute prächtig.

Unsere innige Bindung wurde schon nach 6 Wochen auf die Probe gestellt. Mein Baby zählte lange nicht zu den Kindern, welche Freude am schlafen oder gar am alleine schlafen hatte. So war es im Grunde ein tägliches Glückspiel und ein stoppen der Zeit, wie lange es dauerte, bis sie wach wird wenn ich sie ins Bettchen gelegt hatte. Auf Anraten besorgte ich mir ein Tragetuch. Nach anfänglicher Skepsis gefiel ihr die Körpernähe und das wiegen, wir genossen einen wunderbaren Nachmittag im Tragetuch. Abends bekam ich plötzlich Schmerzen im Rückenbereich und dachte die Ursache wäre die ungewohnte Belastung durch das tragen. Die Schmerzen wurden schlimmer und in regelmäßigen Abständen musste ich erbrechen. Von Stunde zu Stunde ging es mir schlechter. Während ich im Bad war, lag meine Maus im Familenbett und wartet sehr geduldig auf mich. Bis zum nächsten Morgen wurden die Schmerzen unerträglich. Ich war sehr froh über die Medikamente, die mir vom Arzt verschrieben wurden. Meine Tochter musste von der lieben Oma betreut werden. Ich war zu geschwächt. Am Abend ging es mir besser und am nächsten Tag waren die ersten Schmerzen schon vergessen. Erstaunlich, wie viel Kraft ein Baby geben kann. Für sie wollte ich wieder gesund und stark sein.

Etwa 7 Tage später verfärbte sich meine Haut und die Augen gelblich. Dass ich noch einige andere Symptome bekam habe ich zu Beginn verdrängt. Ich konnte nicht schon wieder krank sein! Mein Baby braucht mich, dachte ich mir. Leider befand ich mich nach 10 Tagen in einem optisch sehr fragwürdigen Zustand, sodass ich mich auf die Suche nach einem Krankenhaus machte, bei welchem meine Tochter mit aufgenommen wird.

Nach einer längeren Anfahrt zum Krankenhaus wurden wir liebevoll aufgenommen. Ich, mit katastrophalen Entzündungswerten. Die Ärzte diagnostizierten Gallensteine, Gallenkoliken und eine Entzündung. Durch einen kleinen Eingriff bekamen sie jedoch alles super in Griff und nach 7 Tagen durften wir gesund die Klinik verlassen.

Der Stent, welcher im Gallengang gelegt wurde, musste nach 3 Monaten wieder entfernt werden. Mit großer Wahrscheinlichkeit verläuft alles ohne Probleme. So die Aussage der Ärzte. Erneut wurden wir knapp 3 Monate nach der schlimmsten Nacht meines Lebens im Krankenhaus aufgenommen und der Stent wurde entfernt. Bis zur Nacht verlief alles Super und ich war positiv gestimmt die Klinik am nächsten Tag wieder zu verlassen.

Zur sehr späten Stunde wurde ich wegen starker, mir bereits bekannter Schmerzen, wach. Ich wollte es nicht glauben, jedoch schaffte es meine Gallenblase nicht alleine zu arbeiten. Mir ging es stündlich schlechter, sodass die Krankenschwester meine Tochter mit ins Stationszimmer nahm und mich mit Schmerzmittel versorgte. Ständig hatte ich das Gefühl mein weinendes Kind zu hören. Mit letzter Kraft konnte ich die Großeltern erreichen, welche mein Baby zur frühen Morgenstunde abholten. Matt vor Schmerzen und voll mit Schmerzmittel verabschiedete ich mich von meiner Tochter.

Ich war stark geschwächt. Die Ärzte wollten einige Tage abwarten um meinem Körper die nötige Erholung zu gönnen. Da ich aber immer stärkere Schmerzen bekam, wurde am Abend noch die Gallenblase entfernt. Nach 5 Stunden und sehr viel Blutverlust wachte ich nach einer sehr komplizierten OP mit einigen Komplikationen auf der Intensivstation auf. Dort verbachte ich den ersten Tag, bevor ich wieder auf eine normale Station durfte. Die nächsten 7 Tage musste ich in der Klinik bleiben. Gesamt war ich 10 Tage von meiner Tochter getrennt. Ich wusste, dass sie bei meiner Familie bestens versorgt war, dennoch tat es sehr weh täglich ohne sie einzuschlafen.

Umso größer war die Freude am Entlassungstag. Vielleicht hat dieser kleine Mensch nicht verstanden, was die letzten Tage passierte. Eine Veränderung hat sie aber definitiv bemerkt und dass Mama nun wieder daheim ist spürte sie auch. Es dauerte eine lange Zeit bis ihre Ängste weniger wurden. Ganz verschwunden sind sie bis heute nicht, über 1 ½ Jahre nach dem Vorfall. Aber wir arbeiten daran, täglich ein kleines Stück. Wir sind ein unschlagbares Team mit einer super Familie, die immer hinter uns steht, die wir vom ganzen Herzen lieben und denen wir unsagbar dankbar sind.

Meine Tochter und mich verbindet ein starkes, unsichtbares Tau und ich denke durch diesen Vorfall wurde es noch stärker. Mit einer bedürfnisorientierten, unerzogenen Erziehung hoffe ich das Tau zwischen mir und meinem Lieblingsmenschen zu verlängern und die Wurzeln meiner Tochter zu festigen.

„Zwei Dinge sollten Kinder von Ihren Eltern bekommen, Wurzeln und Flügel“ ! Goethe

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Reportage im Pferdestall

Ihr merkt schon meinen neuen Schwerpunkt: Reportagen!! In meinem letzten Blogartikel hab ich euch über meine Vorstellung von einem „Guten Foto“ berichtet. Darüber, dass wir für meinen Geschmack zu oft  Wert auf die „gestellten“ Fotos legen. Ein Foto, auf dem wir alle schön angezogen sind und brav lächeln. Doch ich wage mal zu behaupten, dass wir in 99% unseres Lebens NICHT so aussehen. Was nicht heiß, dass ich diese Bilder verurteile, ganz im Gegenteil. Nur möchte ich ein wenig sensibilisieren, für die kleinen, wertvollen Momente, die echt und ungeschminkt sind.

Von meinem Patenkind habe ich letztes Jahr ein schönes Pferdeshooting gemacht (könnt ihr hier nachlesen). Die Bilder sind wunderschön geworden und meine Nichte war sehr glücklich darüber. Darüber, dass das Pferd während unseres Shootings gescheut hat, sie abgeworfen und ihr zu allem Überfluss auch noch auf den Fuß trat, ist nichts zu sehen. Auch nicht, dass sie vorher den Stall gemistet und das Pferd gestriegelt hat,  doch diese Arbeiten sind auch nötig. Und sie nehmen einen Großteil der Zeit mit dem Pferd in Anspruch.

Darum habe ich Paula mal einen Nachmittag im Stall begleitet. Ich war überrascht, wie zügig und gewissenhaft sie diese schwere körperliche Arbeit verrichtet. Mit dem Ziel und der Belohnung, mit dem Pferd nach getaner Arbeit auszureiten. Liebe Nichte, ich bin schwer beeindruckt und danke Dir für die schönen Stunden im Stall 🙂

 

Meine persönliche Vorstellung von „guten Bildern“

Neulich stand ich im Wohnzimmer meiner Eltern und hab mir wieder einmal die aufgestellten Familienbilder im Schrank angesehen. Einige waren sogar von mir gemacht, doch eines stach mir ganz besonders in Auge: ein Bild mit mir und meinen drei Schwestern. Es dürfte ca. 5 Jahre alt sein, technisch professionell in einem Studio abgelichtet, die Pose etwas eigenwillig doch akzeptabel. Der Fotograf hat sein Bestes gegeben, uns vorteilhaft aufs Bild zu bringen. Die Tatsache, dass wir aufgeschminkt, gestylt und in feinen Klamotten auf einem Holzboden in fremder Umgeben sitzen, gibt dem Bild etwas bizarres. Auf mich wirkt es unecht, ich erkenne weder mich, noch meine Schwestern.

Damit will ich nicht Bilder verurteilen, die gestellt sind. Mir geht es um darum, mehr Persönlichkeit und Authentizität in Bilder zu bringen. Dazu zählen auch verwackelte Bilder, wenn sie in Bewegung entstehen oder inszenierte Bilder um eine Fantasie darzustellen. Alles darf,  nichts muss, jeder so, wie er sich wohl fühlt. Als Fotografin sehe ich es als meine Aufgabe, Dir vor meiner Kamera Sicherheit zu geben, damit Du Dich frei fühlen kannst und Du  Dich hinterher auf den Bildern wieder erkennen kannst.

 

 

Familienreportage

In USA schon längst ein Trend und ich finde zu recht, Familienreportagen sind derzeit angesagt. „One Day in your Life“ oder „Ein Tag deines Lebens“ hält den Alltag einer Familie in Fotografien fest. All die kleinen Momente, die tagtäglich stattfinden und für die keine Mutter der Welt den Fotoapparat oder das Handy zücken würde. Doch sind es nicht oft genau diese Augenblicke oder Tätigkeiten, an die wir uns als Erwachsene mit einem Schmunzeln erinnern? Was uns als Kinder tierisch genervt hat, ist der beste Gesprächsstoff, den man seinen eigenen Kindern bieten kann… ich spreche da aus Erfahrung 🙂 Wäre es nicht fantastisch, mit seinen Kindern und einem Fotobuch auf dem Schoß genau diese Geschichten wieder lebendig werden zu lassen? Ich freue mich wahnsinnig, dass ich Euch ab September dieses Special anbieten kann. Wie das aussehen kann, zeige ich Euch an dem folgenden Ausschnitt an Bildern…

F a c e b o o k
S U C H E
N e w s l e t t e r