Baby- und Kinderfotografie, Familienfotografie in  Augsburg bio picture
  • Willkommen auf meiner Seite, schön dass Du da bist!

    Ich bin Fotografin und Mutter. Meine große Liebe sind Kinder, beim Fotografieren wie im Alltagsleben.
    In einem Bild kann ich einen Lebensmoment einfrieren, der beim Betrachten doch wieder eine ganze Geschichte erzählt.
    Durch meine drei Töchter durfte ich vieles lernen, am meisten über mich selber. Darum seht ihr in meinem Blog nicht nur Fotos von Kindern und Ihren Familien, sondern lest auch Gedanken, die ich mir über unsere Kinder und unsere eigene Kindheit mache.
    Diese Rubrik nenne ich "Lotta muss mal..." und soll Eltern oder Interessierten als Inspiration dienen.

    Viel Spaß beim Stöbern auf meiner Seite. Ich hoffe, wir lernen uns bald persönlich kennen.

    Herzlichst,
    Eure Karina

Augenlichtretter Familie #6

Die Tage werden endlich wieder heller und länger und wir die Zeit draußen genießen. Heute stelle ich Euch meine sechste Augenlicht Retter Familie vor. Die zwei kleinen Knirpse mit den unsagbar coolen Namen Paul & Anton hatten sichtlich ihren Spaß im Herbstlaub. Beide durfte ich schon als Baby fotografieren und es war mir wie immer ein Ehre, Euch wieder zu sehen. Vielen Dank, dass Ihr bei meiner Aktion (trotz widriger Umstände :)) mitgemacht und und Menschen in Not geholfen habt.

Augenlichtretter Familie #5

Mit großen Schritten geht es in den Advent und damit auf Weihnachten zu. Und gibt es etwas Schöneres als jemanden ein Geschenk zu machen, das sein ganzes Leben und dass seiner Familie verbessert? Genau aus diesem Grund habe ich dieses Jahr für die Christoffel Blindenmission Spenden gesammelt. Eine Operation am grauen Star kostet für einen Erwachsenen gerade mal 30 Euro, bei einem Kind 125 € weil es unter Vollnarkose operiert wird.

Insgesamt haben sich 7 Familien an meiner Charity Aktion beteiligt. Ich runde auf und damit gehen 600 € als Spende an diese tolle Organisation!! Das sind 5 Kinder die wieder sehen können oder 20 Erwachsene!! Das ist großartig!!

Wer regelmäßig spenden und damit ein Dauer Augenlicht Retter sein will, kann das bei der Christoffel Blindenmission tun. Hier der Link: https://www.cbm.de/spenden/augenlichtretter-503663.html

Mein großer Dank gilt allerdings den wundervollen Familien, die das Ganze erst ermöglicht haben. Vier dieser Familien habt ihr schon kennen gelernt, meine fünfte Familie zieht heute in den Blog ein, die anderen zwei werden monatlich bis Februar erscheinen. Schön, dass Ihr zu mir an diesem wundervollen Herbsttag gefunden habt.

Augenlichtretter Familie #4

Hier kommt die nächste Familie die mich bei meiner Spendenaktion unterstützt hat. Und diese Familie hab ich besonders ins Herz geschlossen, weil ich schon Mama und Papa bei Ihrer Hochzeit begleiten und ihren Nachwuchs fotografieren durfte. Wenn Kunden über so lange Zeit immer wieder zu mir kommen und wir uns sehen, wird daraus irgendwann eine Freundschaft. Wir können zusammen lachen und uns Neuigkeiten erzählen, fotografiert wird ganz nebenbei. Dabei entstehen auch die klassischen Familienbilder ganz entspannt und locker.

Jedenfalls danke ich euch von Herzen, dass ihr mitgemacht habt und damit einem weiteren Menschen das Augenlicht schenkt.

Augenlichtretter Familie #3

Weiter geht es in meiner Serie der Augenlichtretter. Zur Erinnerung: Für mein diesjähriges Charity Vorhaben spende ich für jedes Augenlichtretter-Minishootings 80 € an die Christoffel Blindenmission. Die Aktion läuft noch bis zum Ende November.

Und diese wundervolle Familie hat ebenfalls mitgemacht. Sie haben das Shooting genutzt, um die Einschulung Ihrer Tochter fest zu halten und Familienfotos mitgemacht. Das Wetter war wundervoll am Lech und die Mädels, der Papa und ich hatten jede Menge Spaß.

Mutter-Tochter Liebe

Vielleicht habt ihr es mitbekommen, dass eine meiner Töchter im Januar mit einem OneWayTicket nach Asien aufgebrochen ist. Der Spruch: Gib Kindern Wurzeln und Flügel traf mich zu dieser Zeit mit allen Konsequenzen. Mein Kind flog davon in die große weite Welt. Wenngleich es mich mit großem Stolz erfüllt hat, so vermisse ich sie doch jeden Tag aufs Neue. Mittlerweile ist sie durch Thailand, Laos, Kambodscha, Malaysia, Sumatra und Bali gereist, um im Moment mit Work & Travel in Australien ihr Glück zu versuchen. Jedenfalls wollte ich mich über das Jahr mit einem Projekt trösten und die Geschichten von anderen Müttern hören.

Simone war eine von diesen Müttern und wir trafen uns am Ufer des Lechs für ein Gespräch über Mutter Freuden und Leiden. Ihre Tochter Luisa ist noch klein, doch die beiden haben die ersten Monate schon so einiges erlebt. Doch lest Ihre Geschichte selbst:

Eine wunderbare Schwangerschaft durfte ich erleben! Ab und an ein ziehen und hier mal ein zwicken, aber im Großen und Ganzen konnte ich sehr zufrieden sein. Ich war bemüht, die ganzen 40 Wochen meinem kleinen Pünktchen eine komfortable Einraumwohnung zu bieten. Wir waren bereits über dem Entbindungstermin, aber mein gutes zureden und der Versuch sie von dieser bunten Welt zu überzeugen, hatte nichts genützt. Die Ärzte entschieden sich aufgrund einiger Komplikationen sie per Kaiserschnitt auf die Welt zu holen.

Wie schön und vertraut doch der erste Schrei eines kleinen Wesens klingen kann. Wegen meiner schlechten Vitalwerte nach dem Eingriff, wurde ich über eine Stunde von meiner Maus getrennt. Ich musste auf die Beobachtungsstation, während mein Baby von der Schwester versorgt wurde. Als Entschädigung wurde die ganze Nacht gekuschelt und auf Mama´s Bauch geschlafen. Schnell waren wir zwei ein eingespieltes Team. Wir hatten einen super Rhythmus und auch das Stillen funktionierte. Ich folgte meinem neu entdeckten Mutterinstinkt und mein Baby dankte es mir. Sie weinte selten und entwickelt sich bis heute prächtig.

Unsere innige Bindung wurde schon nach 6 Wochen auf die Probe gestellt. Mein Baby zählte lange nicht zu den Kindern, welche Freude am schlafen oder gar am alleine schlafen hatte. So war es im Grunde ein tägliches Glückspiel und ein stoppen der Zeit, wie lange es dauerte, bis sie wach wird wenn ich sie ins Bettchen gelegt hatte. Auf Anraten besorgte ich mir ein Tragetuch. Nach anfänglicher Skepsis gefiel ihr die Körpernähe und das wiegen, wir genossen einen wunderbaren Nachmittag im Tragetuch. Abends bekam ich plötzlich Schmerzen im Rückenbereich und dachte die Ursache wäre die ungewohnte Belastung durch das tragen. Die Schmerzen wurden schlimmer und in regelmäßigen Abständen musste ich erbrechen. Von Stunde zu Stunde ging es mir schlechter. Während ich im Bad war, lag meine Maus im Familenbett und wartet sehr geduldig auf mich. Bis zum nächsten Morgen wurden die Schmerzen unerträglich. Ich war sehr froh über die Medikamente, die mir vom Arzt verschrieben wurden. Meine Tochter musste von der lieben Oma betreut werden. Ich war zu geschwächt. Am Abend ging es mir besser und am nächsten Tag waren die ersten Schmerzen schon vergessen. Erstaunlich, wie viel Kraft ein Baby geben kann. Für sie wollte ich wieder gesund und stark sein.

Etwa 7 Tage später verfärbte sich meine Haut und die Augen gelblich. Dass ich noch einige andere Symptome bekam habe ich zu Beginn verdrängt. Ich konnte nicht schon wieder krank sein! Mein Baby braucht mich, dachte ich mir. Leider befand ich mich nach 10 Tagen in einem optisch sehr fragwürdigen Zustand, sodass ich mich auf die Suche nach einem Krankenhaus machte, bei welchem meine Tochter mit aufgenommen wird.

Nach einer längeren Anfahrt zum Krankenhaus wurden wir liebevoll aufgenommen. Ich, mit katastrophalen Entzündungswerten. Die Ärzte diagnostizierten Gallensteine, Gallenkoliken und eine Entzündung. Durch einen kleinen Eingriff bekamen sie jedoch alles super in Griff und nach 7 Tagen durften wir gesund die Klinik verlassen.

Der Stent, welcher im Gallengang gelegt wurde, musste nach 3 Monaten wieder entfernt werden. Mit großer Wahrscheinlichkeit verläuft alles ohne Probleme. So die Aussage der Ärzte. Erneut wurden wir knapp 3 Monate nach der schlimmsten Nacht meines Lebens im Krankenhaus aufgenommen und der Stent wurde entfernt. Bis zur Nacht verlief alles Super und ich war positiv gestimmt die Klinik am nächsten Tag wieder zu verlassen.

Zur sehr späten Stunde wurde ich wegen starker, mir bereits bekannter Schmerzen, wach. Ich wollte es nicht glauben, jedoch schaffte es meine Gallenblase nicht alleine zu arbeiten. Mir ging es stündlich schlechter, sodass die Krankenschwester meine Tochter mit ins Stationszimmer nahm und mich mit Schmerzmittel versorgte. Ständig hatte ich das Gefühl mein weinendes Kind zu hören. Mit letzter Kraft konnte ich die Großeltern erreichen, welche mein Baby zur frühen Morgenstunde abholten. Matt vor Schmerzen und voll mit Schmerzmittel verabschiedete ich mich von meiner Tochter.

Ich war stark geschwächt. Die Ärzte wollten einige Tage abwarten um meinem Körper die nötige Erholung zu gönnen. Da ich aber immer stärkere Schmerzen bekam, wurde am Abend noch die Gallenblase entfernt. Nach 5 Stunden und sehr viel Blutverlust wachte ich nach einer sehr komplizierten OP mit einigen Komplikationen auf der Intensivstation auf. Dort verbachte ich den ersten Tag, bevor ich wieder auf eine normale Station durfte. Die nächsten 7 Tage musste ich in der Klinik bleiben. Gesamt war ich 10 Tage von meiner Tochter getrennt. Ich wusste, dass sie bei meiner Familie bestens versorgt war, dennoch tat es sehr weh täglich ohne sie einzuschlafen.

Umso größer war die Freude am Entlassungstag. Vielleicht hat dieser kleine Mensch nicht verstanden, was die letzten Tage passierte. Eine Veränderung hat sie aber definitiv bemerkt und dass Mama nun wieder daheim ist spürte sie auch. Es dauerte eine lange Zeit bis ihre Ängste weniger wurden. Ganz verschwunden sind sie bis heute nicht, über 1 ½ Jahre nach dem Vorfall. Aber wir arbeiten daran, täglich ein kleines Stück. Wir sind ein unschlagbares Team mit einer super Familie, die immer hinter uns steht, die wir vom ganzen Herzen lieben und denen wir unsagbar dankbar sind.

Meine Tochter und mich verbindet ein starkes, unsichtbares Tau und ich denke durch diesen Vorfall wurde es noch stärker. Mit einer bedürfnisorientierten, unerzogenen Erziehung hoffe ich das Tau zwischen mir und meinem Lieblingsmenschen zu verlängern und die Wurzeln meiner Tochter zu festigen.

„Zwei Dinge sollten Kinder von Ihren Eltern bekommen, Wurzeln und Flügel“ ! Goethe

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